1.Mannschaft

ENDE DER HINRUND

2.Mannschaft

ENDE DER HINRUND

Alte Herren

ENDE DER HINRUND

 

Saison 1997/98


Unsere I.-Mannschaft 1997/98

h.v.l.: Frank Knobloch; Daniel Pflugbeil; Andreas Parthum; Gerd Ulbricht; Matthias Bach; Rocco Zürch; Marcel Lohmann; Hans-Georg Ledzbor; Frank Fleck; Thomas Endesfelder; Holger Stöckel; Jürgen Schönfeld (Mannschaftsleiter)

v.v.l.: Sven Hennig; Peter Hoffmann; Mario Riemann; Marcel Jähn; Jens Schilling;

Torsten Katzschner; Jörg Nickl; Enrico Weichert;

I.-Mannschaft: Bezirksklasse Chemnitz/Staffel 2

Saisonvorbericht der Freien Presse

Erstmals seit Bestehen des Kreisverbandes Fussball Mittweida gab es in der vergangenen Saison keine Absteiger aus der Bezirksklasse. Somit werden in der Saison 1997/98 mit dem BSC Motor Rochlitz, dem SV Germania Mittweida, dem SV Barkas Frankenberg, dem Riechberger FC 57 und dem Kreismeister und Aufsteiger FC Wacker 90 Wittgensdorf

5 Vertretungen des Kreises auf Punktejagd gehen.

 

Noch Sorgen mit Angriffsspiel !!!

Neuling Wittgensdorf meldet 3 Neuzugänge. in einem Herzschlagfinale schaffte der FC Wacker 90 Wittgensdorf den Aufstieg in die Bezirksklasse. Der Verein versetzte damit die kleine Gemeinde am Rande von Chemnitz in einen Freudentaumel. Doich diese Erfolge zählen bereits nichts mehr, wenn am letzten Augusttag das 1. Punktspiel gegen die Elf aus Stollberg angepfiffen wird. Daher fließt derzeit bei den Wacker-Spielern der Schweiß in Strömen, um rechtzeitig zu Saisonbeginn fit zu sein. Das Gesicht der Mannschaft ändert sich wenig. Der langjährige Kapitän Uwe Oeser hat seine Laufbahn beendet. Der 2. Torwart Thomas Fleck suchte eine neue Herausforderung beim ehemaligen Aufstiegskonkurrenten Hartmannsdorf. Ansonsten blieb die Mannschaft zusammen und wird von 3 neuen Leuten ergänzt. Aus Altchemnitz kam Lutz Schädlich. Er soll vor allem Impulse im Mittelfeld setzen. Die Abwehr von Wacker wird von Jan Pester aus Herrenhaide und Matthias Bach von Ascota Chemnitz verstärkt. Auf das Starkmachen der Abwehr will Spielertrainer Holger Stöckel sowieso das Hauptaugenmerk in der kommenden Saison richten. "In der Kreisliga trafen wir zumeist auf Gegner, die uns gegenüber sehr defensiv eingestellt waren. Das wird in der Bezirksklasse mit Sicherheit anders, da werden wir gegen die wesentlich stärkeren Kontrahenten aus einer sicheren Abwehr spielen müssen", so der Wittgensdorfer Coach. Sorgen bereiten ihm gegenwärtig noch seine Offensivleute. Denen mangle es an der notwendigen Durchschlagskraft, um das Konterspielrezept erfolgreich auf dem Feld umzusetzen. Für einen "überdurchschnittlichen" Stürmer wäre also sogar noch Platz in der Wacker-Elf. Ansonsten üben sich die Wittgensdorfer in Bescheidenheit. Als Neuling will man erst einmal die Luft in der Bezirksklasse schnuppern und unbedingt den Klassenerhalt schaffen. 2x in der Woche wird hart trainert und das Training mit Freundschaftsspielen ergänzt. So gab es ein 4:4 gegen Auerswalde und ein 1:0 in Hartmannsdorf. Geplant ist noch eine Partie gegen Fortuna Furth, ehe es im vorgezogenen Bezirkspokal am 10. August in Oederan heißt, Farbe zu bekennen.

Zu den Neuen in der Wittgensdorfer Wacker-Elf gehören Matthias Bach (links) von Ascota Chemnitz und aus dem eigenen Nachwuchs Torwart Mike Härtig

Spieberichte

Hinrunde

1. Spieltag

FC Wacker 90 Wittgensdorf - FC Glück-Auf Stollberg 1:0

 

2. Spieltag

BSC Motor Rochlitz - FC Wacker 90 Wittgensdorf 0:1

 

FC Wacker 90 Wittgensdorf - Meeraner SV 2:1

 

FC Wacker 90 Wittgensdorf - SV 1874 Vielau 3:2

 

03.10.1997

FSV Burkhardtsdorf 1910 - FC Wacker 90 Wittgensdorf 2:0

 

05.10.1997

FC Wacker 90 Wittgensdorf - SV Empor Glauchau 1:1

Tore: 0:1 (27.); 1:1 Endesfelder (50.)

Aufstellung: Schilling - Nickl - Pflugbeil (Zürch), Riemann, Bach - Hoffmann (Ulbricht), Stöckel,

                      Fr. Fleck, Weichert - Endesfelder, Katzschner

200 Zuschauer wollten die Auseinandersetzung zwischen den beiden Aufsteigern sehen, wobei die Gäste-Elf einen lautstarken Anhang mitgebracht hatte. Nach der 1. Saisonniederlage am Freitag in Burkhardtsdorf interessierte vor Spielbeginn nur die Frage, ob Spielertrainer Holger Stöckel seine Verletzung auskuriert hatte. Er lief auf, spielte zwar mit angezogener Handbremse, war aber trotzdem für Wacker unerhört wichtig. Von den Gästen war man enttäuscht, sie spielten 90 Minuten einen harmlosen Fußball. Wacker trumpfte nicht viel besser auf, obwohl eine Leistungssteigerung offensichtlich war. Vor allem im 1. Durchgang kam der Spielgedanke zu kurz, die Stürmer wußten mit den weiten Bällen wenig anzufangen, trotzdem hatten Peter Hoffmann und Thomas Endesfelder die Führung auf den Füssen. Dann kam die 26. Minute. Halb Wittgensdorf hatte den Ball hinter der Linie gesehen, jedoch nicht das Schiedsrichtergespann, und daraus entwickelte sich durch ein Handspiel ein Elfmeter für die Gäste. Wütende Proteste der Wittgensdorfer spieler führten zu vielen gelben Karten. Der Empor-Spieler Endtmann scheiterte erst an Jens Schilling, konnte dann aber den Abpraller verwerten. Diese Führung feierten die Gäste-Fans hörbar mit Knallkörpern. Danach zog wieder Ruhe ein. Enrico Weichert und Frank Fleck besaßen für den Gastgeber weitere Torgelegenheiten. Der Start der Wacker-Spieler in die 2. Hälfte liess hoffen. Man machte Druck und sah auch gute Kombinationen. Solch ein gelungener Spielzug brachte bereits in der 50. Minute den verdienten Ausgleich durch Thomas Endesfelder. Nun hoffte man im Wittgensdorfer Lager auf weitere Treffer. In der 64. Minute foulte Hillmann Kapitän Peter Hoffmann. Doch Thomas Endesfelder vergab diese tolle Gelegenheit. Danach verflachte das Spiel und lebte erst in den letzten 10 Minuten wieder auf. Der sich gut einfügende Gerd Ulbricht hatte Enrico Weichert freigespielt, doch der traf nur den Innenpfosten. Anschließend flog Spielertrainer Holger Stöckel mit gelb-roter Karte vom Platz und Jens Schilling musste sich noch einmal tüchtig strecken. Nach einer weiteren Minute ging auch Enrico Weichert nach gelb-roter Karte vorzeitig duschen. So war eine hektische Schlußphase zu verzeichnen. Wittgensdorf verschenkte 2 Punkte, spielte aber selbst keinesfalls berauschend. Jedoch muss man solche schwachen Gegner wie Empor Glauchau trotzdem besiegen.

Enrico Weichert  wird unsanft  von den Beinen geholt

02.11.1997

Riechberger FC 57 - FC Wacker 90 Wittgensdorf 4:2 (3:0)

Tore: 1:0 (6.); 2:0 (30.); 3:0 (43.); 3:1Knobloch (48.); 3:2 Ulbricht (77.); 4:2 (90.)

Keine Punkte beim Angstgegner !!!

Wittgensdorf spielt nicht gern in Riechberg, da die Begegnungen dort meist verloren gingen und auch der "stark abfallende" Platz  ist nicht nach dem Geschmack der Gäste. Hinzu kam, daß die Riechberger in dieser Saison abstiegsbedroht sind. Sie stehen also mit dem Rücken zur Wand und kämpfen bis zur letzten Minute. Das bekam Wacker zu spüren. Schon nach 6 Minuten lag man hinten. Einige Sekunden zuvor hätte aber Hans-Georg Ledzbor seine Farben in Führung bringen können, doch freistehend vergab er leichtfertig. Das frühe Führungstor baute die Gastgeber auf, und so dominierten sie das Geschehen in der 1. Halbzeit und lagen zur Pause verdient mit 3:0 in Front. In der 30. Minute verwandelten sie einen Foulstrafstoss und in der 43. Minute zappelte ein abgefälschter Schuss im Netz. Nach stand aber die 2. Hälfte bevor, zumal Wacker "nach Unten" spielen konnte. Auswechslungen und eine bessere Einstellung bewirkten, dass die Gäste endlich ihren mitgreisten Fans besseren Fußball boten. Man wollte die Partie noch kippen und es erschien gar nicht so unmöglich. Denn bereits in der 48. Minute fiel der wichtige Anschlusstreffer. Eine Ecke von Holger Stöckel köpfte Frank Knobloch ein. In der Folgezeit spielte nur noch der Neuling aus Wittgensdorf. Aber es dauerte bis zur 77. Minute,  ehe Gerd Ulbricht das 3:2 erzielte. Wenige Minuten später gab es wütende Proteste der Wittgensdorfer. Was war geschehen? Frank Knobloch wurde im Strafraum gefoult, doch der schwache Schiedsrichter gab keinen Elfmeter. Frank Knobloch musste in Folge dieses Fouls mit einer schweren Gesichtsfraktur ins Krankenhaus gebracht werden. In den Schlußminuten stürmte dann sogar Torhüter Jens Schilling mit. Doch der mittlerweile verdiente Ausgleich wollte nicht fallen. Im Gegenteil, in der Schlußminute markierte der Gastgeber gegen die entblößte Abwehr gar noch das 4:2. Wieder einmal stand die Wacker-Elf nach einer Reise zum Angstgegner Riechberg mit leeren Händen da. Man hatte die 1. Halbzeit einfach zu halbherzig gespielt und sich zu sehr von der harten Gangart der Gastgeber beeindrucken lassen.

 

SSV Blau-Weiß Gersdorf - FC Wacker 90 Wittgensdorf 1:1

 

SV Germania Mittweida - FC Wacker 90 Wittgensdorf 1:1 (0:1)

Tore: 0:1 Hoffmann (22.); 1:1 (59.)

Aufstellung: Schilling - Nickl - Pflugbeil (Zürch), Fr. Fleck, Bach - Weichert (Ledzbor), Hennig

                      (Ulbricht), Hoffmann, Katzschner - Riemann, Endesfelder

Die zahlreich aus Wittgensdorf angereisten Zuschauer in der 1. Halbzeit mit ihren Spielern recht zu frieden sein. Die taktische Order wurde konsequent umgesetzt, man sah einen ruhigen Spielverlauf, nur nach vorn fehlte es erneut. Die Zuschauer sahen aber auch einen Kontrahenten, der zurecht am Tabellenende rangiert. Was ist nur aus der einst so spielstarken Mittweidaer Mannschaft geworden? Die Führung für Wacker Wittgensdorf zur Pause muß als hochverdient bezeichnet werden. Sie fiel in der 22. Minute. Die entscheidende Vorarbeit leistete dabei der Außenverteidiger Daniel Pflugbeil. Dessen Pass nahm Peter Hoffmann auf und schob das Leder überlegt am gegnerischen Keeper vorbei. Leider war es in der 2. Halbzeit vorbei mit der Wittgensdorfer Herrlichkeit, obwohl Enrico Weichert bereits in der 53. Minute im Anschluß an einen Kopfball das 0:2 hätte erzielen können. Danach spielte nur noch das Schlußlicht und kam in der 59. Minute zum Ausgleich. Mehrere Ungereimtheiten in der Wittgensdorfer Abwehr gingen diesem voraus. Nunmehr vermisste man beim Neuling jegliche Ordnung, der verletzte Spielmacher Holger Stöckel fehlte an allen Ecken und Enden. Normalerweise hätte Wacker diesen einen wichtigen Punkt nicht mehr verdient gehabt, denn die jetzt stark auftrumpfende Germania-Elf besaß Chancen in Hülle und Fülle. Doch sie scheiterte immer wieder am Wittgensdorfer Torhüter Jens Schilling. Er brachte mit mehreren überragenden Paraden Mittweida förmlich zur Verzweiflung. Jens Schilling hatte bereits am Vorsonntag mit einer von Spielertrainer Holger Stöckel als Klasseleistung bezeichneten Partie einen Punkt gerettet. Nicht anders in Mittweida. Auch diesen Punktgewinn hat die Wacker-Elf allein ihrem derzeit überragenden Schlußmann zu verdanken. Wenn man nach 90 Minuten Bilanz zieht, dann muss man ein weiteres mal feststellen, dass der Tabellenplatz stimmt, auch die Punktezahl ist für einen Neuling hervorragend, die heutige Leistung jedoch war unterm Strich unbefriedigend, das sollte man bei aller Euphorie im Wittgensdorfer Lager nicht übersehen.

 

26.10.1997

FC Wacker 90 Wittgensdorf - FSV Zwönitz 1914 2:1 (2:1)

Tore: 1:0 Weichert (17.); 2:0 Ledzbor (20.); 2:1(37.)

Aufstellung: Schilling - Hoffmann - Bach, Fr. Fleck, Riemann - Nickl, Hoffmann, Stöckel, Weichert

                      (Knobloch) - Endesfelder (Zürch), Ledzbor (Ulbricht), Katzschner

Ein Sieg ohne Glanz !!!

Für den Neuling Wittgensdorf zählen Punkte gegen Gegner aus der Abstiegszone doppelt. Deshalb wollte Wacker diese Auseinandersetzung gegen Zwönitz unbedingt gewinnen. Die Wacker-Truppe, die in den letzten Spielen Defizite offenbarte, bot eine sehr gute erste Hälfte. Der Ball lief oftmals direkt. Von den Außenpositionen gab es gute Flanken, und mit Torschüssen wurde nicht gegeizt. Beruhigend für die Wittgensdorfer wirkte das relativ schnelle Führungstor. In der 17. Minute trat der wiedergenesene Holger Stöckel einen Freistoß auf Enrico Weichert,  der das Leder gekonnte im gegnerischen Kasten unterbrachte. Nur 3 Minuten später stand es gar 2:0. Erneut war daran Spielertrainer Holger Stöckel beteiligt. Den von ihm getretenen Eckball verlängerte der an diesem Tag gut aufgelegte Hans-Georg Ledzbor per Kopf zum 2:0. Nun wollten die Einheimischen die Vorentscheidung. Gelegenheiten gab es hierzu genug. Doch insbesondere Enrico Weichert und Hans-Georg Ledzbor trafen nicht. Und plötzlich fiel in der 37. Minute der Anschlußtreffer für die recht harmlosen Gäste aus dem Erzgebirge. Bei einem Schuss zog Matthias Bach den Kopf ein und irritierte damit seinen Torhüter. Aus den Kabinen kam die Wacker-Elf mit dem Bestreben heraus, schnell das nächste Tor zu schießen und somit für klare Verhältnisse zu sorgen. Diese Möglichkeit besaß Hans-Georg Ledzbor bereits in der 47. Minute. Nach einem langen Solo fehlte ihm aber dann im Strafraum die Kraft. So gab es für die nachlassenden Einheimischen noch manche Gelegenheit. Letztendlich traf aber nur noch Torsten Katztschner das tor, dieses wurde ihm aber wegen einer Abseitsstellung aberkannt. Die Gäste waren glücklicherweise zu bieder, um sich selbst Torchancen zu erarbeiten. Doch vor allem in der Schlussphase merkte man Wittgensdorf an, das die Angst mitspielte, doch noch den Ausgleich zu kassieren. So war man schliesslich froh, als der Schiedsrichter die wenig berauschende 2. Hälfte abpfiff.

 

SV Affalter 1990 - FC Wacker 90 Wittgensdorf 1:1 (0:1)

Tore: 0:1 Katzschner (18.); 1:1 (85.)

Die Reise nach Affalter schmeckte Wittgensdorf nicht so richtig. Zum einen musste man mit einem Kontrahenten rechnen, der wegen der Abstiegsgefahr bis zum Umfallen kämpfen würde, und zum anderen gilt der kleine Hartplatz in Affalter als schwer "einnehmbar". Daher operierte Wacker aus einer sicheren Abwehr, um über Konter zum Erfolg zu kommen. Der Start sah recht gut aus, denn schon nach 10 Minuten hatte Hans-Georg Ledzbor eine gute Szene, als er Peter Hoffmann freispielte, der aber knapp verpasste. In der 18. Minute gab es dann das verdiente 0:1 für die Gäste. Enrico Weichert spielte auf Torsten Katzschner, der sich mit einem unhaltbaren Schuss aus 12 Metern bedankte. Der erwartete Sturmlauf der recht biederen Gastgeber blieb zum Glück aus, so dass Wittgensdorf diese Führung relativ ungefährdetin die Pause brachte. Ein wenig mehr für die Offensive hätte der Gast jedoch bringen können. Mit Beginn der 2. Halbzeit suchte die Wacker-Elf die Entscheidung. Die Wittgensdorfer Angriffswirkung blieb aber zu gering. Gab es einmal eine Gelegenheit, so wurde diese vergeben. Torsten Katzschner und Thomas Endesfelder hatten durchaus das spielentscheidende 2:0 auf den Füßen. Zum Glück blieb der Gastgeber weiter harmlos. Seine weiten Bälle waren stets eine sichere Beute der Gäste-Abwehr. In der Schlussphase wurde dem Gast ein Elfmeter verwehrt, als Enrico Weichert im Strafraum recht "unsanft" umgelegt worden war. In der 85. Minute bekamen die Gastgeber noch einen Freistoss an der Strafraumgrenze zugesprochen. Dieser sollte für Aufregung mit Folgen sorgen. Torhüter Jens Schilling wehrte den scharfen Ball ab, und irgendwie gelang es einem Spieler von Affalter, das Leder über die Linie zum Ausgleich zu drücken. Dabei blieb es bis zum Schlusspfiff. So richtig konnte sich Wacker am Ende nicht über das Unentschieden freuen, denn der Gewinn von 3 Punkten war doch sehr nahe. Erfreulicher fällt dagegen die Halbserienbilanz der Stöckel-Elf aus, die weiter in der Spitzengruppe rangiert und in 2 Wochen den jetzigen Spitzenreiter ais Lichtenstein empfängt.

 

20.01.1998

FC Wacker 90 Wittgensdorf - SSV Fortschritt Lichtenstein 2:2 (1:0)

Tore: 1:0 Katzschner (32.); 2:0 Ledzbor (64.); 2:1 (76.); 2:2 (78.)

Aufstellung: Schilling - Nickl - Bach, Fr. Fleck, Riemann - Weichert, Hoffmann, Stöckel, Katzschner -

                      Endesfelder, Ledzbor (Lohmann)

Innerhalb von 2 Minuten Führung verspielt !!!

Wittgensdorf hat sich im Verlaufe der bisherigen Saison als Aufsteiger prächtig geschlagen. Will die Mannschaft aber oben nicht nur mitspielen, sondern auch um Platz eins kämpfen, dann mußte dieses Nachholspiel gegen den Spitzenreiter unbedingt gewonnen werden. Doch das Vorhaben ging nur zur Hälfte auf. Nach 90 Minuten trennten sich beide Mannschaften 2:2. Die Auseinandersetzung versprach sehr viel, zumal sich mit Wacker die bisher beste Heimmannschaft und mit dem Gast die erfolgreichste Auswärtsvertretung gegenüberstanden. Die beachtlichen 250 Zuschauer mussten ihr Kommen nicht bereuen, sie sahen unter dem Strich eine wirklich gute und abwechslungsreiche Partie. Von Anfang an übernahm der Gastgeber das Geschehen und erspielte sich zahlreiche Chancen. So vergab Thomas Endesfelder nach 16 Minuten per Kopfball nach einem Freistoss von Holger Stöckel nur knapp. Und so stürmte Wacker munter weiter, kam selbst nur einmal in Gefahr, als Jörg Nickl nach 32 Minuten auf der Linie retten musste. Direkt im Gegenzug fiel dann das 1:0. Hans-Georg Ledzbor legte steil auf Torsten Katzschner ab, der schien schon abgedrängt zu sein. Trotzdem zirkelte er den Ball fast von der Grundlinie zum umjubelten 1:0 ins Netz. Danach gab der Spitzenreiter seine zu Beginn angelegte Defensivtaktik auf, wurde gefährlich und hätte mit dem Pausenpfiff beinahe noch den Ausgleich erzielt. Ähnlich gut begann die 2. Hälfte, es fiel aber auf, dass die Gäste mehr und mehr die Initiative übernahmen. Einmal rettete Torhüter Jens Schilling toll, ein weiterer Schuss ging an die Latte. In der 64. Minute stand es aber 2:0. Holger Stöckel hatte Matthias Bach freigespielt, dieser zog aus 25 Metern ab, der Gästetorwart liess prallen und Hans-Georg Ledzbor staubte ab. Wer nun glaubte, damit war das Spiel gelaufen, der hatte sich tüchtig getäuscht. Jetzt spielten die Lichtensteiner wirklich wie ein Tabellenführer, und beim Gastgeber schwanden immer mehr die Kräfte, vor allem nach vorn ging nicht mehr viel los. So kam der Gast nach 76 Minuten mit einem Schuss aus 25 Metern Entfernung zum Anschlusstreffer. Keine 2 Minuten später stand es 2:2. Dem Ausgleich ging eine gelungene Kombination voraus. Damit gaben sich beide Mannschaften dann zufrieden. Richtig freuen konnten sich die Wittgensdorfer aber nicht, denn nach dem 2:0 durfte man den Sieg nicht mehr aus der Hand geben. Freuen konnten sich aber die Zuschauer über ein ansehnliches und spannendes Spiel. Bei einem Wacker-Erfolg wäre jedoch die Spannung an der Tabellenspitze noch wesentlich größer geworden.

Fazit der Freien Presse nach 17 Spieltagen

Neuling Wittgensdorf überraschend auf dem 4. Rang !!!

Nichts mehr mit dem Abstiegskampf hat der FC Wacker Wittgensdorf (28 Punkte), dabei überrascht der 4. Platz des Aufsteigers Wittgensdorf doch etwas. Vor allem auf eigenem Platz konnten die Wacker-Kicker überzeugen und verloren keine Partie. Lediglich gegen Empor Glauchau (1:1) und gegen Spitzenreiter Lichtenstein (2:2) mussten bis jetzt Punkte abgegeben werden. Damit steht das Team mit 6 Siegen und 2 Unentschieden an der Spitze der Heimtabelle. Auswärts hat das Team allerdings noch Nachholbedarf. Zwar verlor man bisher nur 3 Spiele, jedoch nur beim 1:0 in Rochlitz gelang ein Sieg.

Mit diesem 4. Platz hat man wohl schon mehr erreicht, als erwartet werden konnte und hat damit Spitzenreiter Lichtenstein (36 Punkte) noch nicht ganz aus den Augen verloren. Wittgensdorf wird in der Lage sein diese gute Position in der Rückrunde zu verteidigen.

Spielberichte II

16. Spieltag

FC Glück-Auf Stollberg - FC Wacker 90 Wittgensdorf 5:2

 

17. Spieltag

FC Wacker 90 Wittgensdorf - BSC Motor Rochlitz 0:2

 

15.03. 1998

Meeraner SV - FC Wacker 90 Wittgensdorf 3:0 (1:0)

Tore: 1:0 (25.);

Nach vorn zuwenig losgegangen !!!

Mit Sorgen trat die Wacker-Elf die Reise nach Meerane an. Zum einen erwartete man einen siegeshungruigen Gastgeber, der um die Meisterschaft kämpft und zum anderen musste man wegen Krankheit und Verletzung immerhin 5 Stammspieler ersetzen. So orientierte Spielertrainer Holger Stöckel seine Truppe erst einmal darauf, den Kasten sauber zu halten. Überraschenderweise hatte der Gastgeber wohl nicht seinen besten Tag erwischt, denn über weite Strecken bestimmte Wittgensdorf das Spielgeschehen. Unübersehbar, dass die Abwehr der Meeraner vor allem bei Standardsituationen grösste Probleme besaß. Aber erneut ging bei Wittgensdorf nach vorn zuwenig los. Mario Riemann hätte unbedingt das 1:0 erzielen müssen, aber er vergab die Riesengelegenheit. In diese Phase hinein fiel unerwartet das 1:0 für Meerane. Nach 25 Minuten half dem Gastgeber dazu ein Eigentor von Daniel Pflugbeil. Der Gastgeber besaß nun mehr vom Spiel, aber Wacker konnte das Geschehen über weite Strecken ausgeglichen gestalten. In der 35. Minute traf Holger Stöckel mit einem Freistoss nur die Latte des Meeranewr Gehäuses. Die 2. Halbzeit begannen die Wittgensdorfer abwartend, aber auch Meerane brachte nach vorn nicht viel zustande. So lief das Spiegeschehen mehr oder weniger zwischen beiden Strafräumen und ohne ernsthafte Torgelegenheiten ab. In der 60. und in der 75. Minute nutzten die Einheimischen 2 Gelegenheiten zur Spielentscheidung und bleiben somit im Aufstiegskampf weiter gut im Rennen, ohne aber besonders zu überzeugen. Die Gäste aus Wittgensodrf dagegen warten noch immer auf ihren ersten Erfolg in diesem Kalenderjahr. NAch und nach rutscht der Neuling mit dieser Negativserie immer weiter ins Mittelfeld der Tabelle und möchte langsam einmal für Punktezuwachs sorgen, damit man der Abstiegszone nicht zu nahe kommt.

Wittgensdorfs Spielertrainer Holger Stöckel hofft  mit  seiner Mannschaft noch

immer auf  den 1.Sieg in diesem Kalenderjahr. 

Auch in Meerane ging sie leer aus.

22.03.1998

SV 1874 Vielau - FC Wacker 90 Wittgensdorf 0:2 (0:0)

Tore: 0:1 Stöckel (85.); 0:2 Weichert (90.)

Vor dieser Partie war eswar es den Wittgensdorfern schon etwas mulmig. So konnte man in diesem Jahr noch kein Spiel gewinnen, und in den letzten 4 Begegnungen gab es immerhin 12 Gegentore. Deshalb verstärkte Spielertrainer Holger Stöckel die Abwehr. Auf einem nicht zum Fußballspielen einladenden Hartplatz wollte der Gastgeber gewinnen. Er ging äußerst forsch in die Zweikämpfe und sah dafür 2x die gelbe Karte. In der 14. Minute hatten die Gäste Glück, denn ein Schuss landete an der Querlatte. Nach einer halben Stunde rettete Schlußmann Jens Schilling stark. Die Wacker-Elf konnte dagegen in der 1. Halbzeit nur eine Chance erspielen. Diese besaß Abwehrspieler Rocco Zürch, der aus 10 Metern am gut parierenden Gastgebertorhüter scheiterte. Leistungsgerechtes Unentschieden zur Pause. Die 2. Hälfte verlief zunächst weiterhin ausgeglichen. Strafraumszenen blieben Mangelware, zumeist "bekämpften" sich beide Teams im Mittelfeld, und eine kompakte Wittgensdorfer Abwehr stand souverän. Wacker besaß in der 55. Minute die Gelegenheit zur Führung. Torsten Katzschner brachte aber einen Kopfball nicht unter. Danach verflachte die Partie und man schien beiderseits mit dem Unentschieden leben zu können. Es sollte jedoch eine spannende Schlußphase folgen, die in der 85. Minute Torsten Katzschner mit dem 0:1einleitete. Er spielte auf Linksaußen mustergültig 2 Gegenspieler aus und gab zurück auf den mitgelaufenen Holger Stöckel, der aus 11 Metern platziert verwandelte. Nun begehrte der Gastgeber auf und wollte natürlich in der verbleibenden Spielzeit ausgleichen. Dieses 1:1 lag dann in der 88. Minute in der Luft. Eine Flanke brachte Wittgensdorfs Abwehr in arge Nöte, doch der freistehende Vielauer jagte den Ball über die Latte. Den Schlußpunkt unter dieser Partie setzte Enrico Weichert. Er liess in der Schlussminute 2 Gegenspieler aussteigen und schlenzte das Leder aus 10 Metern überlegt ins lange Eck zu umjubelten 0:2. Mit diesem wichtigen Erfolg ist die Fußballwelt in Wittgensdorf wieder in Ordnung und auch bei  Wacker fiebert man nun dem Duell gegen den schwer bespielbaren Kontrahenten aus Burkhardtsdorf entgegen.

der Wittgensdorfer Daniel Pflugbei (rechts) hatte mit seiner Leistung

einen großen Anteil am Sieg seiner Mannschaft in Vielau

29.03.1998

FC Wacker 90 Wittgensdorf - FSV Burkhardtsdorf 1914 2:2 (0:1)

Tore: 0:1 (33.); 1:1 Weichert (47.); 1:2 (68.); 2:2 Ulbircht (89.)

Viel Leerlauf im gesamten Spiel !!!

An die 300 Zuschauer und Bilderbuchwetter bildeten einen würdigen Rahmen für das mit Spannung erwartete Derby zwischen den beiden Aufsteigern zu Bezirksklasse. Beide Mannschaften begannen recht zerfahren, und erst nach 8 Minuten gab es die erste erwähnenswerte Situation. Der Wittgensdorfer Jörg Nickl scheiterte mit einem 16-Meter Schuss un Uhlich, der mit dem Fuß parieren konnte. Der Gastgeber spielte überlegen und Die Abwehr der Gäste stürzte von einer Verlegenheit in die andere. Es fehlte der ruhende Pohl von Faßl, der im Sturm aufgeboten war, jedoch von einem überragenden Mario Riemann in der 1. Hälfte abgemeldet wurde. Nach 33 Minuten hatte Wacker die Eckenführung immerhin auf 9:1 ausgebaut, als A. Peter zum zweiten Eckstoß für die Gäste antrat. Sein Ball landete auf dem Kopf von Held, der plaziert einköpfte. Eine Chance und 0:1, das nennt man Chancenauswertung, aber es entsprach nicht dem Spielverlauf. Der Gastgeber verlor nun  die spielerische Übersicht. Er hätte aber in der 44. Minute den Ausgleich erzielen müssen. Torsten Katzschner, einer der wenigen mit einer guten Leistung, passte auf den freistehenden Enrico Weichert, der jedoch aus 8 Metern überhastet vergab. Der 2. Durchgang sollte spielerisch keinesfalls besser, dafür aber spannender werden. Es begann mit einem Paukenschlag. Burkhardtsdorfs Torhüter holte sich den Ball ausserhalb des Strafraums, verstolperte ihn unnötig gegen Enrico Weichert, der nach 47. Minuten das Leder ins leere Tor schob. Danach nahmen die Gäste Faßl zurück ins Abwehrzentrum und dort zog nun Übersicht ein. Faßl schaltete sich aber weiter ins Angriffsgeschehen ein und prüfte nach 54 Minuten Jens Schilling mit einem Scharfschuss aus 16 Metern. Die 68. Minute brachte den nächsten Höhepunkt. Es gab die 4. Ecke für die Gäste, die daraus ihr 2. Tor erzielten. A. Peter legte das Leder überraschend zurück auf den anstürmenden aber ungedeckten Faßl, der von der Strafraumbegrenzung aus mit aller Routine das Leder über Jens Schilling ins lange Eck zirkelte. Dieser Treffer war das Geld wert, oder man kann auch sagen, Wacker hatte tüchtig geschlafen. In der Folgezeit stürmte der Gastgeber, erzielte immerhin 16 Ecken, die Holger Stöckel allesamt gefährlich hereinzog, nur seine Mitspieler machten nichts daraus. Als Wittgensdorf relativ systemlos alles nach vorn warf, ergaben sich für die Gäste einige Konterchancen. A. Peter hätte durchaus für die Vorentscheidung sorgen können. Als die Zuschauer schon mit dem Gästesieg rechneten, kam es doch noch zum Ausgleich. In der 89. Minute wusste Gerd Ulbricht nicht mit dem Ball wohin. Da zog er mehr aus Verzweiflung aus über 20 Metern mit links einfach ab und traf zum umjubelten Ausgleich.

der Wittgensdorfer Enrico Weichert  (vorn) im Luftkampf

Im Hintergrund schauen Hans-Goerog Ledzbor, Jörg Nickl und Rocco Zürch (v.r.n.l.) dem Geschehen zu

05.04.1998

SV Empor Glauchau - FC Wacker 90 Wittgensdorf 3:2

 

01.05.1998

FSV Zwönitz 1914 - FC Wacker 90 Wittgensdorf 3:0 (2:0)

Tore: 1:0; 2:0; 3:0 (76.)

Über die Reise des FC Wacker 90 Wittgensdorf am 1. Mai nach Zwönitz sollte man den Mantel des Schweigens hängen. Im schwächsten Saisonspiel gab es eine 0:3-Klatsche. 2 Abwehrfehler führten schon im ersten Durchgang zur klaren 2:0-Führung für den Gastgeber. Auch in der 2. Hälfte glückte Wacker kaum ein gelungener Spielzug. Das 3:0 in der 76. Minute war folgerichtig.

 

03.05.1998

FC Wacker 90 Wittgensdorf - Riechberger FC 57 1:1

Tore: 0:1 (25.); 1:1 Ledzbor (70.)

Der Neuling aus dem Kreis Mittweida, der einen gesicherten Mittelfeldplatz besitzt, wollte sich am Sonntag unbedingt rehabilitieren. Gegner war Riechberg, als kampfstark bekannt und in größter Abstiegsnot. Wittgensdorf begann stürmisch, war überlegen, bot gute Spielzüge. Ein Tor wollte aber nicht fallen. Das schoss der Gast, der schon in der 20. Minute aus der Konterstellung heraus nur den Pfosten getroffen hatte. Einen Freistoss in der 25. Minute vollendete ein Gästestürmer aus Nahdistanz. Auch in der 2. Halbzeit machte der Gastgeber tüchtig Druck und kam in der 70. Minute durch einen der besten Spieler an diesem Tage zum Ausgleich. Eine Ecke von Holger Stöckel drückte Hans-Georg Ledzbor über die Linie. Kurz darauf landete eine Schuss von Holger Stöckel ab der Latte. Der Gast stand zwar vorwiegend hinten drin, besaß aber 2 tolle Konterchancen. Ein in dieser Phase überragender Jens Schilling rettete dem Gastgeber das Remis. Nach dem Schlusspfiff war der Wacker-Anhang mit seinen Aktiven zufrieden.

 

FC Wacker 90 Wittgensdorf - SSV Blau-Weiß Gersdorf 2:0

 

FC Wacker 90 Wittgensdorf - SV Germania Mittweida 3:0 (0:0)

Tore: 1:0; 2:0; 3:0

Aufstellung: Schilling - Ulbricht - Zürch, Riemann, Bach - Weichert, Fr. Fleck (Stöckel), Hennig, Nickl

                      (Ledzbor) - Katzschner (Lohmann), Endesfelder

Spielertrainer Stöckel bringt die Entscheidung !!!

Für Abstiegskanditaten gibt es in Wittgensdorf in dieser Saison nichts zu gewinnen. Obwohl der Gastgeber als Neuling einen gesicherten Mittelfedlplatz einnimmt, spielte er voll auf Sieg und schickte innerhalb von 8 Tagen nunmehr Gersdorf und Mittweida chancenlos nach Hause. Die 1. Hälfte ging klar an die Platzherren. Sie besaßen über weite Strecken eine optische Überlegenheit, aber von den Sitzen riß es die ca. 200 Zuschauer nicht. Es passierte einfach vor beiden Toren zuwenig. Erstmals Aufregung gab es nach 8 Minuten, als Gerd Ulbricht als letzter Mann den Ball vertendelte, der Mittweidaer Stürmer aber freistehend verschoss. In der 18. Minute nahm Enrico Weichert einen Ball aus 30 Metern volley und traf die Lattenoberkante. Kurz danach hätte der Gastgeber das Führungstor erzielen müssen. Gerd Ulbricht trat einen Freistoss auf den Kopf von Thomas Endesfelder. Der stand am 5-Meter-Raum mutterseelenallein, köpfte jedoch daneben. Das war schon alles aus einer bescheidenen 1. Halbzeit. Bereits in Vorbereitung auf die nächste Saison hatte sich Spielertrainer Holger Stöckel diese 45 Minuten von der Außenlinie angesehen. Es war ihm wohl zuwenig, so dass er sich nach dem Wiederanpfiff und gleich noch Hans-Georg Ledzbor mitbrachte. Diese beiden machten in den Folgeminuten den Sieg fast im Alleingang perfekt. In der 57. Minute trat Holger Stöckel den 10. Eckball. Hans-Georg Ledzbor schraubte sich hoch und köpfte zur längst verdienten Führung ein. 10 Minuten später stand es 2:0. Nach einem Foul bekam Wacker einen Freistoss zugesprochen. Aus 22 Meter Entfernung schlenzte Holger Stöckel das Leder über die Mauer unhaltbar ins Eck. Dieses "Traumtor" war das Eintrittsgeld wert. In der 77. Minute fiel das 3:0. Sven Hennig hatte Enrico Weichert auf die Reise geschickt, der umspielte einen Mittweidaer und hob den Ball gekonnt am Torwart vorbei ins Netz. Auch in dieser Höhe verdient gewannen die Einheimischen.

der Wittgensdorfer Hans-Georg Ledzbor war an der

Trefferausbeute seiner Mannschaft beteiligt. Er besorgte das1:0

SSV Fortschritt Lichtenstein - FC Wacker 90 Wittgensdorf 1:1

 

09.06.1998

FC Wacker 90 Wittgensdorf - SV Affalter 1990 5:2 (3:1)

Tore: 1:0 Katzschner (2.); 2:0 Ledzbor (6.); 3:0 Katzschner (20.); 3:1(43.); 4:1Weichert (48.);

          4:2 (52.); 5:2 Eigentor (65.)

Mit einem klaren Erfolg gegen den feststehenden Absteiger aus dem Landkreis Aue schloss Neuling Wacker Wittgensdorf eine tolle Saison ab. Da zu gleicher Zeit Burkhardtsdorf verlor, gelang noch der Sprung auf Platz 6. Schon vor dem Anpfiff gab es Blumen. Nach 32 Jahren Fußball für Wittgensdorf wurde Frank Fleck verabschiedet. Nach seiner schweren Verletzung aus dem Spiel in Riechberg muss auch Frank Knobloch auf ärztliches Anraten seine Laufbahn beenden. Kaum waren diese beiden verdienstvollen Spieler mit viel Beifall verabschiedet worden, da legte sich die Mannschaft tüchtig ins Zeug und führte bereits nach 6 Minuten mit 2:0. Eine Ecke von Enrico Weichert köpfte Torsten Katzschner ein und beim zweiten Treffer war Hans-Georg Ledzbor rechtzeitig zur Stelle. Das 3:0 fiel in der 20. Minute. Erneut verwandelte Torsten Katzschner nach einem Eckstoss. Kurz vor der Pause gelang dem auf Defensive bedachten Gast der Anschlußtreffer. In der 48. Minute fiel das 4:1. Eine Ecke von Holger Stöckel fand Enrico Weichert, der keine Mühe hatte. Wenige Minuten danach verkürzten die Gäste auf 4:2, ehe durch ein Eigentor in der 65. Minute der Endstand erreicht wurde. Wacker bot seinen treuen Anhängern auch an diesem letzten Spieltag noch einmal über weite Strecken guten Fußball.

Bilder vom letzten Spieltag - Gegner: SV Affalter 1990

weitere Ergebnisse

Heimspiele      
FC Wacker 90 Wittgensdorf - SV Fortschritt Glauchau 3:1
FC Wacker 90 Wittgensdorf - SV Barkas Frankenberg 2:2
FC Wacker 90 Wittgensdorf - VfL 05 Hohenstein Ernstthal 2:0
Auswärtsspiele      
SV Fortschritt Glauchau - FC Wacker 90 Wittgensdorf 5:4
SV Barkas Frankenberg - FC Wacker 90 Wittgensdorf 2:2
VfL 05 Hohenstein-Ernstthal - FC Wacker 90 Wittgensdorf 3:2

Abschlußtabelle Bezirksklasse/Staffel 2

Platz Mannschaft Spiele Torverh.
Differenz
Punkte
1. BSC Motor Rochlitz 30 71:46
+25
60
2. Meeraner SV 30 77:34 +43 59
3. FC Glück-Auf Stollberg 30 66:33 +33 54
4. SSV Fortschritt Lichtenstein 30 37:29 +8 50
5. SV Fortschritt Glauchau 30 48:48 +/-0 45
6. FC Wacker 90 Wittgensdorf (N) 30 52:50 +2 44
7. FSV Burkhardtsdorf 1914 (N) 30 42:38 +4 41
8. SV Barkas Frankenberg 30 46:44 +2 41
9. SV Empor Glauchau (N) 30 43:47 -4 41
10. SV Germania Mittweida 30 38:43 -5 37
11. SV 1874 Vielau 30 53:59 -6 37
12. Riechberger FC 57 30 46:53 -7 37
13. FSV Zwönitz 1914 30 32:42 -10 35
14. VfL 05 Hohenstein-Ernstthal 30 41:60 -19 35
15. SSV Blau-Weiß Gersdorf 30 43:62 -19 28
16. SV Affalter 1990 30 32:61 -29 20

II.-Mannschaft: 2.Kreisklasse Mittweida

Unsere II.-Mannschaft 1997/98

h.v.l.: Rolf Bretschneider (Trainer); Mike Rost; Falko Hähnel; Jens Dreiling; Uwe Schlenz; Thomas Lauterbach; Thomas Anders; Mario Scheffler; Frank Hollstein (Mannschaftsleiter)

v.v.l.: Carsten Thomä; Sandro Müller; Carsten Gränz; Michael Römer; Mike Mollzahn; Lars Schramm

Platz Mannschaft Spiele Torverh.
Differenz
Punkte
1. FC Wacker 90 Wittgensdorf (A) 20 45:14 +31 45
2. SV Rotation Göritzhain 20 50:26 +24 40
3. Rossauer FC 20 39:22 +17 36
4. SV Barkas Frankenberg III 20 45:38 +7 29
5. BSC Motor Rochlitz II 20 40:35 +5 29
6. TV "Vater Jahn" Burgstädt II (A) 20 34:31 +3 29
7. SV 1892 Marbach II 20 33:45 -12 26
8. SV Schönborn-Dreiwerden (A) 20 44:48 -4 25
9. FSV Zettlitz 1990 20 29:41 -12 23
10. Mühlauer FV 1912 II (A) 20 26:53 -27 17
11. Hartmannsdorfer SV 05 II (A) 20 18:50 -32 16

III.-Mannschaft: 1.Kreisklasse/Kleinfeld Mittweida

Platz Mannschaft Spiele Torverh.
Differenz
Punkte
1. SG Döhlen (M) 26 186:59 +127 76
2. SKV Grün-Weiß Königsfeld I 26 118:59  +59 60
3. FSV Elsdorf 26 136:70  +66 55
4. TSG Tauscha 26 86:78  +8 48
5. SSFV Fortuna Topseifersdorf 26 112:85  +27 45
6. SV Breitenborn 94 26 116:90  +26 41
7. SV Narsdorf II 26 70:84  -14 40
8. TSV Penig III 26 88:78  +10 38
9. FC Wacker 90 Wittgensdorf III (N) 26 72:115  -43 25
10. SV Turbine Thierbach 26 74:108  -34 24
11. SKV Grün-Weiß Königsfeld II 26 76:128  -52 20
12. SG Frankenau (N) 26 63:115  -52 20
13. FSV Steudten 1990 26 55:99  -44 17
14. LSV Sachsenburg 48 III 26 50:138  -88 17

Bezirkspokal

Qualifikationsrunde 09.08.1997

Oederaner SC - FC Wacker 90 Wittgensdorf 3:4 (3:2)

Tore: 1:0 (9.); 1:1 Pester (18.); 2:1 (27.); 2:2 Weichert (32.); 3:2 (39.); 3:3 Knobloch (52.) ;  

        3:4 Lohmann (87.)

Das 1.Pflichtspiel der Saison bestritten der Oederaner SC und der FC Wacker 90 Wittgensdorf vor rund 70 Zuschauern. Beide Teams standen sich in der 1. Runde des Bezirkspokals gegenüber. Die Gastgeber mussten kurzfristig auf 7 Stammspieler verzichten. Die Aussichten auf ein Weiterkommen im Pokal schienen so bereits vor dem Anpfiff auf ein Minimum gesunken zu sein. Ein Schussversuch von Aurich in der 8. Minute strich nur knapp am Tor vorbei. Eine Minute später konnte man jedoch die 1:0-Führung registrieren. Eine weiterer Freistoß konnte von Naumann per Kopf verwandelt werden. In dieser Phase bekamen die Oederaner das Spiel recht gut in den Griff. So "tankte" sich nach 14 Spielminuten Barchewitz förmlich durch die Reihen der Wittgensdorfer, wurde aber gerade noch am Abschluss gehindert. 4 Minuten später kamen die Gäste zum Ausgleich. Ein Schuss nach einem Eckball landete am Oederaner Pfosten, den Abpraller brachte Neuzugang Jan Pester per Kopf im Gehäuse unter. Trotzdem versuchten die Oederaner weiterhin, Angriffsaktionen zu starten. Einen dieser Versuche schloss Barchewitz mit dem Wohl schönsten Tor des Tages ab. Sein Volleyschuss in der 27. Minute aus halbrechter Position, schlug unhaltbar für den Torwart der Wittgensdorfer im langen Eck ein. Diese war aber auch nur von kurzer Dauer, denn Enrico Weichert schloss einen konzentrierten Angriff der Wacker-Elf zum 2:2 ab (32.). Unmittelbar im Anschluss eine weitere Gelegenheit der Gastgeber, diese wurde aber von Wacker-Torwart klasse vereitelt. Das 3:2 in der 39. Minute markierte Schneider nach einem gekonnten Solo. In der 2. Halbzeit kamen die Wittgensdorfer besser ins Spiel. So verwunderte es nicht, dass es nicht selten lichterloh vor dem Gehäuse der Oederaner brannte. Die Wacker-Elf bestimmte mehr und mehr das Geschehen. Dem 3:3 durch Knobloch in der 52. Minute ging eine Inkonsequenz in der engeren Deckung der Gastgeber voran. Und beim Siegtreffer der Wittgensdorfer durch Lohmann in der 87. Minute zeigte die Abwehr der Oederaner wenig Überblick. Letztendlich ein verdientes Weiterkommen der Wittgensdorfer.

 

1. Runde 17.08.1997

BSV Turbine Chemnitz - FC Wacker 90 Wittgensdorf 4:3 (1:1)

Testspiele

20.07. 1997

SV Wacker Auerswalde - FC Wacker 90 Wittgensdorf 4:4

 

24.07. 1997

Hartmannsdorfer SV 05 - FC Wacker 90 Wittgensdorf 0:1 (0:0)

Tore: 0:1 Weichert

Wenig Sehenswertes geboten !!!

In Vorbereitung auf die neue Saison trafen die Hartmannsdorfer und der FC Wacker 90 Wittgensdorf am Donnerstag Abend aufeinander. Beide Mannschaften lieferten sich erst vor wenigen Wochen einen erbitterten Meisterschaftskampf. Der Gastgeber bot seine 3 Neuzugänge aus Mühlau auf, der Aufsteiger zur Bezirksklasse musste dagegen auf einige Stammspieler verzichten. Die Begegnung besaß kein hohes Niveau, man merkte deutlich, dass bis zum scharfen Start noch ein paar Wochen Zeit sind und beide Vertretungen Nachholebedarf im spielerischen Bereich haben. Die Wittgensdorfer werden wohl in Zukunft gegen die stärkeren Gegner oftmals defensiv spielen müssen. Genau das probte Spielertrainer Holger Stöckel. Hinten stand die Wacker-Elf dabei schon recht sicher. Nur der Hartmannsdorfer Henkel hatte eine klare Chance. Sein Kopfball musste von der Linie geholt werden. Ansonsten sah man viel Spiel im Mittelfeld und zu wenig Offensivwirkung. Das Tor des Tages erzielte Enrico Weichert kurz nach der Halbzeitpause, der auch kurz vor Schluß noch einmal die Lattenunterkante traf. Ansonsten ging auch beim Gast nach vorn nicht viel los.

Gerd Ulbricht (links) beobachtet den Zweikampf von Frank Knobloch (Mitte)

Quelle: Freie Presse; FSV Taura; KVF Mittweida; Daniel Pflugbeil; Jörg Nickl; Frank Fleck