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Alte Herren

ENDE DER HINRUND

 

Saison 1998/99


I.-Mannschaft: Bezirksklasse Chemnitz/Staffel 2

Spielberichte

4. Spieltag

FC Wacker 90 Wittgensdorf - FSV Zwönitz 1914 1:1 (0:0)

Tore: 0:1 (66.); 1:1 Endesfelder (72.)

Aufstellung: Schilling - Nickl - Bach, Zürch, Lohmann (Parthum) - Hoffmann, Stöckel (Hennig),

                      Delling, Weichert - Endesfelder, Katzschner

Nach 3 Niederlagen in Folge gab es für Wacker nur ein Ziel, gegen Zwönitz musste bis zum Umfallen gekämpft und ein Sieg errungen werden. Der Gastgeber suchte sofort die Offensive und besaß in der 7. Minute eine Großchance. Thomas Endesfelder hatte sich auf Rechtsaußen durchgetankt. Seine Eingabe nahm Enrico Weichert völlig freistehend direkt, jagte das Leder aber über das gegnerische Gehäuse. Dann verflachte die Partie. Es dauerte bis zur 35. Minute, ehe sich der Gastgeber die nächste Chance erspielte. Einen Schuss von Thomas Endesfelder klatschte der Gäste-Keeper ab. Jens Delling traf aber auch im Nachschuss das Tor nicht. Aber auch die Gäste aus dem Kreis Stollberg standen einige Male vor der Führung. Marcel Lohmann verlor im Mittelfeld den Ball, aber Jens Schilling parierte kurz vor dem Pausenpfiff großartig. Mit Beginn der 2. Hälfte verstärkte Wittgensdorf die Offensive. Torsten Katzschner spielte in der 54. Minute Enrico Weichert frei, der aber zu lange mit dem Abschluss zögerte. Heftige Proteste dann nach 60 Minuten. Holger Stöckel wurde im Strafraum gelegt. Der Schiedsrichter sah aber keinen Regelverstoss. Dann kam die 66. Minute und lahmes Entsetzen beim Wacker-Anhang. Aus einem Einwurf heraus kamen die Gäste mit einem unhaltbaren Schuss zur Führung. Dazu flog Enrico Weichert wegen Meckerns vom Feld. Sollte es im 4. Spiel die 4. Niederlage geben? Der Gastgeber besaß eine gute Moral und schoss nur wenige Minuten später den Ausgleich. Peter Hoffmann startete über Rechtsaussen ein schönes Solo, wurde im Strafraum von den Beinen geholt und Thomas Endesfelder behielt die Nerven und verwandelte den fälligen Strafstoss zum 1:1. Danach spielten beide Mannschaften voll auf Sieg. Toll, was Wacker-Schlussmann Jens Schilling bei den gefährlichen Kontern der Gäste alles hielt. Aber auch Jens Delling musste in der 87. Minute den Siegtreffer aus Nahdistanz erzielen. Fast mit dem Schlusspfiff rutschte dann allen Wacker-Anhängern das Herz in die Hose, denn der Ball lag in den eigenen Maschen. Zum Glück entschied der Linienrichter auf Abseits. So gab es am Ende ein leistungsgerechtes Unentschieden. Zu wenig für Wacker. trotzdem zeigte sich Spielertrainer Holger Stöckel nach dem Schlusspfiff nicht unzufrieden. Die Elf hat leidenschaftlich gekämpft und Spielvermögen gezeigt.

 

6. Spieltag

SV Empor Glauchau - FC Wacker 90 Wittgensdorf 2:0 (0:0)

Tore: 1:0 (68.); 2:0

Die Lage wird langsam ernst !!!

Der FC Wacker 90 Wittgensdorf, in den letzten Jahren von stolzen Erfolgen verwöhnt, nimmt nach 5 Spieltagen ohne einen Erfolg den letzten Platz ein. Da musste etwas geschehen, und der Verein handelte. Spielertrainer Holger Stöckel gab schon vor der Partie in Glauchau seine Doppelfunktion auf. Er wird ab sofort nur noch spielen, um seine beruflichen Verpflichtungen erfüllen zu können. Als neuer Coach fungierte am Sonntag Joachim Ahner, zuletzt bei Eiche Reichenbrand. Die alte Fußballregel, neue Besen kehren gut, brachte der Wacker-Elf jedoch nicht den gewünschten Erfolg. Dafür war für den neuen Mann an der Seitenlinie die Zeit einfach zu kurz. Wittgensdorf bot das Bild der vergangenen 5 Wochen. Kampf war zu sehen, aber es dominiert weiterhin die Erfolgslosigkeit. Aus Glauchau sind 2 Szenen zu berichten, die zum Tor für Wacker hätten führen können. Das ist für 90 Minuten einfach zu wenig. In der 1. Halbzeit brachte ein Freistoss von Endesfelder Gefahr und im 2. Durchgang verfehlte ein Ulbricht-Freistoss ebenfalls knapp das Glauchauer Tor. Die am Ende erfolgreiche Empor-Elf spielte kaum besser, schoss aber 2 Tore. In der 68. Minute fiel das 1:0 aus einem Gewühl heraus. Der 2. Treffer hatte seinen Ausgangspunkt in einem Freistoss, wo der Ball aufsetzte, abprallte und schließlich im Tor landete. Meißt läuft bei einem Tabellenschlußlicht immer alles schief. Kurz nach der Pause beim Stande von 0:0 flog Daniel Pflugbeil mit gelb-roter Karte vom Platz und Peter Hoffmann erlitt einen Muskelfaserriss.

 

7. Spieltag

FC Wacker 90 Wittgensdorf - SG Motor Thurm 1:2

 

8. Spieltag

Meeraner SV - FC Wacker 90 Wittgensdorf 4:2

 

9. Spieltag 25.10.1998

FC Wacker 90 Wittgensdorf - SV 1874 Vielau 2:4 (2:3)

Tore: 0:1 (6.); 0:2 (13.); 0:3 (20.); 1:3 Hoffmann (25.); 2:3 Eigentor (36.); 2:4 (86.)

Tolle Aufholjagd nicht belohnt !!!

Jede Partie ist derzeit für die Wacker-Elf ein Schicksalsspiel. Es muss nach 8 erfolglosen Spielen endlich der erste Sieg her, um Kraft und Moral zu tanken und endlich "unten" herauszukommen. Wichtige Spieler wie Stöckel, Ledzbor und Weichert mussten am Sonntag ersetzt werden. Aber die Mannschaft wollte es packen und das gegen keinen geringeren als den Tabellenführer. Und der versprühte vor dem Anpfiff  Optimismus und wollte diese Partie beim Tabellenschlusslicht verständlicher Weise gewinnen. Es begann für Wacker wie es schlimmer nicht kommen konnte. Bereits nach 20 Minuten lag man mit 0:3 zurück. Wackers seit Jahren konstantester Spieler, Schlußmann Jens Schilling patzte in der 6. Minute und liess einen 30-Meter-Schuss durchrutschen. In der 13. Minute gelang Vielau das 2:0. Da gab es heftige Proteste vom Gastgeber, der den Schützen im Abseits gesehen haben wollte. In der 20. Minute stand es dann gar 3:0. Diesem Treffer ging ein Flankenlauf mit abschliessendem platzierten Torschuss voraus. Beeindruckend, wie sich Wacker danach aufraffte. Unter "Führung" von Peter Hoffmann, der überagte, ging man auf Aufholjagd. In der 25. Minute verwandelte er einen Freistoss von der Strafraumgrenze unhaltbar zum 1:3. Elf Minuten später fiel das 2:3. Endesfelder hatte Delling freigespielt, der flankte nach innen, und ein Gästespieler fälschte das Leder in die eigenen Maschen ab. Die 2. Halbzeit gehörte den Wittgesndorfern, das 3:3 lag in der Luft. Da vergab Ulbricht nach Vorarbeit von Bach, Katzschner flankte gefühlvoll, aber Ulbricht und Endesfelder behinderten sich gegenseitig völlig freistehend. Dann jagte Delling eine Freistossablage von Hoffmann an den Pfosten und schließlich parierte der Gästeschlussmann einen weiteren scharfen Freistoss von Hoffmann. Dazwischen lagen leider 2 herbe Rückschläge für die Wacker-Elf. Erst sah Delling inder 70. Minute die Ampelkarte, und 5 Minuten später flog Zürch nach sinnlosem Foul an der Mittellinie vom Platz. Gegen die nun offene Abwehr und einen um 2 Spieler dezimierten Gegner machte der Staffelfavorit in der 86. Minute schließlich alles klar und erzielte das 2:4.

Fazit für Wacker nach 90 Minuten: 20 Minuten geschlafen, aber wieder toll gekämpft, und am Ende

                                                              kein Glück.

Kommentar des Gäste Trainers nach dem Spiel, der froh war diese Partie gewonnen zu haben:

"Normalerweise hätte Wittgensdorf trotz des Rückstandes ein 4:3 verdient gehabt. Eine solche Truppe steigt nicht ab."

Trotz aller Komplimente, am Ende zählen nur die Punkte und da steht bei Wittgensdorf auf der Habenseite ein einziger von 27 möglichen.

Jens Delling (links) und Thomas Endesfelder nehmen einen Vielauer Spieler in die Zange

FC Wacker 90 Wittgensdorf - SV Germania Mittweida 2:1

Torsten Katzschner (liegend) versucht  einem Mittweidaer Spieler den Ball abzunehmen.

Im Hintergrund schaut Holger Stöckel

VfB Eckersbach - FC Wacker 90 Wittgensdorf 2:3 (1:2)

Tore: 1:0 (23.); 1:1 Endesfelder (28.); 1:2 Weichert (40.); 2:2 (47.); 2:3 Endesfelder (61.)

Als Schlusslicht kann es nach Beendigung der Winterpause für Wittgensdorf nur ein Ziel geben und das heisst, die beiden Nachholebegegnungen zu gewinnen. Voll motiviert ging es fast in Bestbesetzung (Libero Holger Stöckel musste wegen Erkrankung absagen, Peter Hoffmann spielte seine Position) nach Eckersbach. Auf dem Schneeboden begannen beide Teams recht verhalten. Mitte der 1. Halbzeit verzeichnet man dann aber Höhpunkt auf Höhepunkt. In der 23. Minute gab es für den Gastgeber und zum Entsetzen der Wacker-Akteure einen Foulelfmeter. Und schon lag man wieder im Rückstand. Im Gegenzug jedoch schoss Daniel Pflugbeil nach einer Katzschner-Flanke den Ausgleich, dachten alle, aber dieser Treffer erhielt keine Anerkennung. Wacker behielt jedoch den Kopf oben und markierte in der 28. Minute das 1:1. Thomas Endesfelder verwandelte einen Handelfmeter. Fünf Minuten vor der Halbzeit startete Enrico Weichert ein Solo, sein Schuss landete im langen Eck zum 1:2 für Wacker. Beide Mannschaften waren noch gar nicht richtig aus den Kabinen zurückgekehrt, da konnte der Gastgeber in diesem Abstiegsduell ausgleichen. Elfmeter Nummer 3 brachte das 2:2. Peter Hoffmann, der ansonsten einen guten Libero spielte, hatte den Ball mit dem Oberarm berührt. In der 61. Minute gab es dann denn 4. Elfmeter. Thomas Endesfelder war in den Strafraum eingedrungen und von den Beinen geholt worden. Der gefoulte Spieler bewies Nerven und brachte die Wacker-Elf mit 2:3 in Front. In der Folgezeit drängte der Absteiger aus der Bezirksliga natürlich auf den Ausgleich. Er stellte sich aber zum Glück für Wittgensdorf recht umständlich an, so dass das Gehäuse von Jens Schilling nicht mehr ernsthaft in Gefahr geriet. Im Gegenteil, die Wittgensdorfer standen gut in der Abwehr und erspielten sich manch guten Konter, die jedoch durch Dudas, Katzschner und Weichert nicht zur Vorentscheidung genutzt werden konnten. So musste noch bis zum Abpfiff gezittert werden, ehe der Erfolg endgültig fest stand. Mit diesem Sieg haben die Wittgensdorfer nach vielen Wochen wieder einmal die rote Laterne abgegeben und besitzen nun schon bessere Karten im Kampf um den Klassenerhalt.

 

19. Spieltag

FSV Zwönitz 1914 - FC Wacker 90 Wittgensdorf 0:1 (0:0)

Tore: 0:1 Endesfelder (78.)

Aufstellung: Schilling - Hoffmann - Zürch (Dudas), Lohmann, Pflugbeil - Nickl (Delling), Bach, Hennig,

                      Katzschner (Ulbricht) - Weichert, Endesfelder

Der Wittgensdorfer Siegeszug im Abstiegskampf hält unvermindert an. Nun gelang schon der 4. Sieg nach der Winterpause. Die Mannschaft begann diese Auswärtspartie, die man schon zuvor als durchaus lösbar betrachtet hatte, sehr konzentriert. Es ging darum, dem Gastgeber keine Chancen zu bieten, um nicht wieder früh in Rückstand zu geraten. Das gelang recht sicher, denn Zwönitz kam zu keiner einzigen torgefährlichen Situation. Aber auch Wacker brachte nach vorn kaum etwas zustande, so dass beide Teams folgerichtig nach 45 Minuten mit einem 0:0 in die Kabine gingen. Die 2. Hälfte ging eindeutig an den Gast. Der hatte nun gemerkt, dass Zwönitz weit von seiner früheren Stärke entfernt ist. Man suchte die Offensive und fand eine anfällige Abwehr beim Gastgeber vor. Pech ür Weichert, der mit einem scharfen Schuss in der 50. Minute lediglich die Latte traf. Es dauerte dann aber bis zur 78. Minute, ehe das goldene Tor erzielt werden konnte. Wieder einmal spielte sich Katzschner auf Linksaussen durch. Seine Flanke erreichte Endesfelder, der sie zum umjubelten 1:0 verlängerte. Jetzt bäumte sich Zwönitz auf, kam aber gegen eine sichere Wittgensdorfer Abwehr, aus der Peter Hoffmann herausragte, zu keinen nennenswerten Chancen. Wacker hätte in den Schlußminuten auch noch den einen oder anderen Treffer erzielen können. Dudas und Weichert besaßen gute Kontermöglichkeiten, die jedoch ungenutzt blieben. Viel Jubel nach dem Schlußpfiff bei den Wittgensdorfern. In einer fast schon hoffnungslosen Tabellensituation starteten sie eine tolle Aufholjagd und liegen derzeit noch 2 Punkte hinter Liechtenstein, welches sich auf einem sicheren Nichtabstiegsplatz befindet.

 

21. Spieltag

FC Wacker 90 Wittgensdorf - SV Empor Glauchau 2:3

 

22. Spieltag

SG Motor Thurm - FC Wacker 90 Wittgensdorf 1:3

 

23. Spieltag 18.04.1999

FC Wacker 90 Wittgensdorf - Meeraner SV 2:5 (2:1)

Tore: 0:1 (15.); 1:1 Katzschner (32.); 2:1 Dudas (34.); 2:2 (52.); 3:2 (63.); 4:2 (78.); 5:2 (85.)

Nach der Glanzleistung in der vergangenen Woche in Thurm ging Wacker vor 160 erwartungsvollen Zuschauern hoffnungsvoll in dieses wichtige Spiel der laufenden Saison. Dabei wusste man von vornherein, dass mit Meerane eine der spielstärksten Mannschaften der Staffel ihr Visitenkarte abgibt, und der eine oder andere zeigte sich schon mit einem Unentschieden zufrieden. Von Beginn an lief eine Partie ab, in der der Gastgeber über weite Strecken nicht überzeugen konnte. Beide Teams brauchten mehr als 10 Minuten, um überhaupt einen Spielfaden zu finden. Um so überraschender fiel dann das 0:1 in der 15. Minute. Nach diesem Rückstand suchte Wacker die Offensive, aber es lief kaum etwas zusammen. Auffällig, wie schon im vergangenen Heimspiel gegen Empor Glauchau landete fast jedes kurze Zuspiel in den Beinen des Gegners und lange Pässe im Aus. Ballpassagen über mehrere Stationen blieben Mangelware. Trotzdem stand es nach 32 Minuten 1:1. Mario Dudas drang auf rechts in den Meeraner Strafraum ein, kam dabei zu Fall, und es gab Elfmeter. Nicht jeder Schiedsrichter hätte hier wohl gepfiffen. Torsten Katzschner trat an, scheiterte aber erst am Meeraner Schlußmann. Der Abpraller landete jedoch genau auf seinem linken Fuss und der Nachschuss zappelte im Netz. Praktisch vom Anstoß weg hätte der Gast erneut in Führung gehen müssen. Freistehend wurde aber per Kopf vergeben. Und wieder eine Minute später führte Wittgensdorf. Mario Dudas setztesich auf Linksaussen durch, dribbelte auf der Grundlinie seinen Gegenspieler aus und schoss aus unmöglichem Winkel das 2:1 unter Mithilfe des Meeraner Schlußmannes. Heftige Proteste beim Gegner, der das Leder im Toraus gesehen haben will, blieben unbeachtet. Die Gäste zeigten sich von diesem Aufbegehren der Wittgensdorfer überrascht und hätten fast noch einen dritten Treffer einstecken müssen. Mit der schönsten Kombination des Spiels hatte der eingewechselte Frank Fleck, der noch mit Distanzschüssen knapp scheiterte, Torsten Katzschner steil geschickt. Dieser flankte zu Thomas Endesfelder, der aus 5 Metern freistehend in die Wolken schoss. Die 2. Hälfte brachte einen für die Einheimischen unerwarteten Verlauf. Bereits in der 52. Minutefiel der Ausgleich. Bei einem Abwehrversuch schoss Peter Hoffmann einen Gegenspieler an, dieser lief durch und vollendete zum 2:2. Nach diesem Treffer war jede Ordnung in der Wittgensdorfer Abwehr weg, so dass Meerane in der 63. Minute in Führung gehen konnte. Danach stürmte Wacker mit Mann und Maus, aber ohne große Chancen. Dafür sah man sich gefährlichen Kontern ausgesetzt, die in der 78. Minute nach einem eklatanten Schnitzer das 2:4 und 5 Minuten vor Schluss gar noch das 2:5 zur Folge hatten. Diese verdiente klare Niederlage wirft Wittgensdorf im Abstiegskampf zurück. Spielerisch lief diesmal gar nichts zusammen. Das kann aber nicht nur am Fehlen von Enrico Weichert gelegen haben. Die Mannschaft wirkte viel zu hektisch.

 

24. Spieltag

SV 1874 Vielau - FC Wacker 90 Wittgensdorf 5:2

 

27. Spieltag

FC Wacker 90 Wittgensdorf - SSV Lichtenstein 1:4 (0:2)

Tore: 0:1(21.); 0:2 (44.); 0:3 (69.); 0:4 (86.); 1:4 Lohmann (90.)

Aufstellung: Ahner - Zürch - Delling, Bach, Winkelmann - Nickl, Lohmann, Hennig (ab 55. Stöckel),

                      Katzschner - Endesfleder (Anders), Dudas

Wacker-Elf zerfällt nach erstem Gegentor !!!

Wittgensdorf versagte im vielleicht wichtigsten Spiel der Saison auf der gesamten Linie. Schon die Aufstellung ließ wenig gutes erwarten, wichtige Leute fehlten als Folge von Sperre oder Verletzung. Von Anfang an schlug der Gast die spielerisch bessere Klinge, wenn auch die klarste Chance auf Wacker-Seite erspielt wurde, doch Jens Delling drosch das Leder aus 6 Metern über das Gehäuse. Schlimm, schlimm dann das 0:1 in der 26. Minute. Zwei, drei Abwehrspieler schauten tatenlos zu, wie sich an der Strafraumgrenze ein Lichtensteiner Spieler in Positon brachte und unbedrängt abziehen konnte. Wacker zerfiel förmlich durch diesen Gegentreffer, und Schlußmann Ahner verhinderte in der 36. Minute durch einen tollen Reflex das 0:2. Doch in der 44. Minute unterlief ihm ein kapitaler Fehler, als er unbedrängt eine Flanke prallen ließ und der Gast dankbar zum Pausenstand vollendete. Nach 55 Minuten konnte man sich auf der Wittgensdorfer Trainerbank endlich dafür entscheiden, Routinier Holger Stöckel auf das Spielfeld zu schicken. Sofort keimte für Minuten Hoffnung auf, Matthias Bach besaß großes Pech, als er, von Holger Stöckel in Schußposition gebracht, nur eine später das Lattenkreuz traf. Aber bald zog wieder zunehmend Harmlosigkeit in die Wittgensdorfer Aktionen ein, und der Gast dominierte gegen eine Abwehr, die aufgelöst und nur nach vorn orientiert war. In der 66. Minute vergab der Gast eine Großchance zum 0:3. Drei Minuten später verlor Matthias Bach den Ball, und diesmal trafen die Lichtensteiner zur Vorentscheidung. In der 80. und 82. Minute besaß Dudas 2 hundertprozentige Chancen. In beiden Fällen kam er vor dem Gästetor völlig unbedrängt zum Zuge, beide Male vergab er leichtfertig. Anders dagegen die Gäste, die mit einem weiteren Konter in der 86. Minute auf 0:4 davon zogen. In der Schlußminute flankte Thomas Anders auf Marcel Lohmann, der wenigstens noch den Ehrentreffer erzielte. Was bedeutet dieses unerwartete Resultat ? Lichtenstein ist gerettet und in der Kreisliga Chemnitzer Land kann man sich freuen, es gibt dort einen Absteiger weniger. Nach dem Auftritt der Wittgensdorfer Mannschaft kann man sich aber nicht mehr vorstellen, daß diese den Klassenerhalt noch schafft. Den enttäuschten Anhängern bot sich eine völlig zerfallene Truppe ohne jede Führung, ohne Zusammenhalt, ohne Feuer. Noch gibt es eine realistische Chance auf dem Papier. Aber da müßte es 3 Spieltage vor Schluß einen tüchtigen Umschwung geben, vor allem müßten einige Führungsspieler ihre Wechselabsichten zurückstellen und voll für den Verein aufgehen. Vielleicht kommt die Pfingstpause gerade zur rechten Zeit, um in einigen Köpfen und sportlichen Fragen Klarheit zu schaffen.

weitere Ergebnisse

Heimspiele      
FC Wacker 90 Wittgensdorf - VfB Glauchau 1:2
FC Wacker 90 Wittgensdorf - Riechberger FC 57 0:2
FC Wacker 90 Wittgensdorf - VfB Eckersbach 6:4
FC Wacker 90 Wittgensdorf - SV Fortschritt Glauchau 2:1
FC Wacker 90 Wittgensdorf - SV Barkas Frankenberg 2:2
FC Wacker 90 Wittgensdorf - FC Glück-Auf Stollberg 4:0
FC Wacker 90 Wittgensdorf - SV Rot-Weiß Neuwürschnitz 1:4
FC Wacker 90 Wittgensdorf - SV Fortschritt Lunzenau 2:0
Auswärtsspiele      
VfB Glauchau - FC Wacker 90 Wittgensdorf 2:0
SV Germania Mittweida - FC Wacker 90 Wittgensdorf 3:1
SV Barkas Frankenberg - FC Wacker 90 Wittgensdorf 1:0
FC Glück-Auf Stollberg - FC Wacker 90 Wittgensdorf 3:0
SV Rot-Weiß Neuwürschnitz - FC Wacker 90 Wittgensdorf 0:3
SSV Fortschritt Lichtenstein - FC Wacker 90 Wittgensdorf 4:1
Riechberger FC 57 - FC Wacker 90 Wittgensdorf 2:0
SV Fortschritt Glauchau - FC Wacker 90 Wittgensdorf 0:1
SV Fortschritt Lunzenau - FC Wacker 90 Wittgensdorf 1:0

Wintertrainingslager 1999

Abschlußtabelle Bezirksklasse/Staffel 2

Platz Mannschaft Spiele Torverh.
Differenz
Punkte
1. VfB Glauchau (N) 30 85:20 +65 73
2. Meeraner SV 30 68:28 +40 69
3. SV 1874 Vielau 30 73:33 +40 65
4. SG Motor Thurm (A) 30 53:32 +21 65
5. SV Empor Glauchau 30 53:32 +23 53
6. SV Germania Mittweida 30 46:33 +13 49
7. SV Barkas Frankenberg 30 52:38 +14 41
8. FC Glück-Auf Stollberg 30 38:40 -2 40
9. SV Rot-Weiß Neuwürchnitz (N) 30 37:54 -17 40
10. FSV Zwönitz 1914 30 37:46 -9 38
11. SSV Fortschritt Lichtenstein 30 40:60 -20 33
12. Riechberger FC 57 30 34:41 -7 32
13. FC Wacker 90 Wittgensdorf 30 46:65 -19 32
14. VfB Eckersbach (A) 30 51:87 -36 20
15. SV Fortschritt Glauchau 30 30:73 -43 16
16. SV Fortschritt Lunzenau (N) 30 20:83 -63 12

II.-Mannschaft: 1. Kreisklasse Mittweida

Spielberichte

Hinrunde          
FC Wacker 90 Wittgensdorf II - SV Rotation Göritzhain 3:1 / 30.08.1998
SV 1892 Marbach - FC Wacker 90 Wittgensdorf II 2:1 / 06.09.1998
FC Wacker 90 Wittgensdorf II - FSV Taura 2:1 / 13.09.1998
FC Wacker 90 Wittgensdorf II - Riechberger FC 57 II 2:1 / 20.09.1998
SV Narsdorf - FC Wacker 90 Wittgensdorf II 1:3 / 26.09.1998
FC Wacker 90 Wittgensdorf II - TSV Medizin Wechselburg 2:5 / 11.10.1998
SV Fortschritt Lunzenau II - FC Wacker 90 Wittgensdorf II 2:3 / 18.10.1998
FC Wacker 90 Wittgensdorf II - TSV Einheit Claußnitz   /  
SV Germania Mittweida III - FC Wacker 90 Wittgensdorf II   /  
FC Wacker 90 Wittgensdorf II - SG Ringethal 2:2 / 08.11.1998
TSV Penig II - FC Wacker 90 Wittgensdorf II 3:3 /  
FC Wacker 90 Wittgensdorf II - ATV 1899 Pappendorf 2:3 / 03.04.1999 (verlegt)
SV Union Milkau - FC Wacker 90 Wittgensdorf II 3:4 / 29.11.1998
           
Rückrunde          
SV Rotation Göritzhain - FC Wacker 90 Wittgensdorf II   /  
FC Wacker 90 Wittgensdorf II - SV 1892 Marbach   /  
FSV Taura - FC Wacker 90 Wittgensdorf II 0:2 (0:2) / 17.01.1999
Riechberger FC 57 II - FC Wacker 90 Wittgensdorf II 1:1 / 31.01.1999
FC Wacker 90 Wittgensdorf II - SV Narsdorf 2:2 / 14.03.1999
TSV Medizin Wechselburg - FC Wacker 90 Wittgensdorf II 4:1 / 21.03.1999
FC Wacker 90 Wittgensdorf II - SV Fortschritt Lunzenau II   /  
TSV Einheit Claußnitz - FC Wacker 90 Wittgensdorf II 2:1 / 10.04.1999
FC Wacker 90 Wittgensdorf II - SV Germania Mittweida III   /  
SG Ringethal - FC Wacker 90 Wittgensdorf II 2:0 / 09.05.1999
FC Wacker 90 Wittgensdorf II - TSV Penig II 2:5 / 16.05.1999
ATV 1899 Pappendorf
- FC Wacker 90 Wittgensdorf II 1:3 / 30.05.1999
FC Wacker 90 Wittgensdorf II - SV Union Milkau 2:3 / 06.06.1999

Abschlußtabelle 1. Kreisklasse

Platz Mannschaft Spiele Torverh.
Differenz
Punkte
1. TSV Medizin Wechselburg 26 74:44 +30 54
2. SV 1892 Marbach 26 65:32 +33 51
3. TSV Penig II 26 63:41 +22 51
4. SV Narsdorf 26 60:38 +22 49
5. SV Germania Mittweida III 26 48:37 +11 45
6. TSV Einheit Claußnitz (A) 26 54:52 +15 43
7. FC Wacker 90 Wittgensdorf II (N) 26 54:54 +/-0 38
8. ATV 1899 Pappendorf 26 49:56 -7 38
9. SV Rotation Göritzhain (N) 26 43:45 -2 31
10. Riechberger FC 57 II 26 36:49 -13 28
11. SG Ringethal 26 41:66 -25 26
12. SV Fortschritt Lunzenau II 26 33:62 -29 24
13. SV Union Milkau 26 33:59 -26 19
14. FSV Taura 26 32:63 -31 16

III.-Mannschaft: 1. Kreisklasse-Kleinfeld Mittweida / Staffel 2

Abschlußtabelle 1. Kreisklasse-Kleinfeld/Staffel 2

Platz Mannschaft Spiele Torverh.
Differenz
Punkte
1. SG Döhlen (M) 16 120:54 +66 39
2. SKV Grün-Weiß Königsfeld 16 61:30 +31 38
3. TSV Penig III 16 77:41 +36 35
4. SV Breitenborn 94 16 69:51 +18 29
5. SV Rotation Göritzhain II (N) 16 49:67 -18 16
6. FC Wacker 90 Wittgensdorf III 16 35:61 -26 13
7. Rossauer FC II (N) 16 54:94 -40 13
8. SV Schönerstadt (N) 16 38:72 -34 12
9. FSV 1990 Steudten 16 27:60 -33 11

Endspiele um die Kreismeisterschaft

SG Döhlen - SSFV Fortuna Topfseifersdorf 6:4 und 6:3

 

Ab der Saison 1999/2000 wird in 2 Spielklassen mit Auf- und Abstieg weitergespielt. Die blau markierten Mannschaften spielen dann in der Kreisliga für Kleinfeldmannschaften und der Rest verbleibt in der 1. Kreisklasse.

Bezirkspokal

1. Runde 16.08.1998

SV Tirol Dittmannsdorf/Witzschdorf - FC Wacker 90 Wittgensdorf 4:2 (1:1)

Quelle: Freie Presse; FSV Taura; KVF Mittweida; Daniel Pflugbeil; Peter Hoffmann; Frank Fleck